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Intensivtierhaltung: Leiden der Tiere

Man denkt vielleicht: Ach den Kühen geht’s gut, die sind da draußen auf der Wiese und genießen ihr Leben. Jedoch ist dies meistens leider nicht der Fall. Denn auch ein Bauernhof ist ein Produktionsunternehmen, das optimal wirtschaften muss, um zu überleben. Das heißt, Kosten senken und Produktionsmengen erhöhen. Dies ist in der Tierindustrie nicht anders und um Gewinn trotz günstiger Verkaufspreise zu erwirtschaften, wird eine billige Produktion mit minimaler Platzanordnung angestrebt.

98% der gesamten Fleischproduktion in Deutschland stammt aus Intensivtierhaltung. Das heißt in den meisten Fällen, dass Kühe, Kälber, Hühner und andere Tiere auf sehr engem Raum leben müssen. Da ist das klar, dass es den Tieren unter diesen Umständen nicht gut geht. Um zu verhindern, dass die Tiere unter diesen Umständen krank werden, bekommen sie Antibiotika.

Küken in der Eierindustrie / Super Kühe / Milchproduktion in Deutschland / 60 sek Schweinemast in Deutschland

Offensichtlich sehen die Tiere weder glücklich noch gesund aus…

Vegan sein ist gesund

Veganer werden immer noch viel zu oft mit einem besorgten Gesicht angeschaut. Das verstehe ich gut, denn ich dachte immer, dass man Fleisch braucht, ansonsten ist man schwach. Doch durch gründliche Recherche wurde ich schockierenderweise eines Besseren belehrt. Das alles was ich wusste auf den Kopf gestellt hat und ich mir wünschte, dass ich das schon früher gewusst hätte.

Es ist klinisch bestätigt, dass Veganer ein geringeres Risiko an Herzkrankheiten, Krebs, Diabetes oder Bluthochdruck haben – alles Krankheiten die vor allem durch tierische Lebensmittel gefördert werden. Bei veganer Ernährung fällt zum Beispiel das Cholesterin Problem komplett weg.

Führende Gesundheitsexperten bestätigen, dass vegan werden, das Beste ist, was wir für uns und unsere Familien machen können.

Kalzium

Übrigens: die Länder mit dem höchsten Milchkonsum (USA, Schweden)  sind die Länder mit den meisten Osteoporose Erkrankungen – dass Milch starke Knochen macht ist also wissenschaftlich widerlegt. Ich war ebenso schockiert, da ich lange Jahre täglich ein Glas Milch getrunken habe, weil ich überall gehört habe, dass es so gesund ist. Für erwachsene Menschen gibt es genauso wenig Anlass dafür, Kuhmilch zu trinken, wie menschliche Muttermilch oder Giraffenmilch.

Krebs

Es wurde ein direkter Zusammenhang zwischen Eierstock-, Brust- und Prostatakrebs mit dem Konsum von Milch und Milchprodukten in verschiedenen Studien festgestellt. Das hätte ich niemals für möglich gehalten. Jedoch ist das eigentlich schon logisch, wenn man länger darüber nachdenkt und sich mal genau anschaut, woher das Essen eigentlich genau kommt. Denn wenn die Tiere nicht gesund aussehen, wie sollen dann sie für uns Menschen gesund sein.

Weitere Infos:
The Cancer Project: Diet and Cancer Research
www.peta.de/milchundkrebs

Eiweiß

Wann und wo das Gerücht entstand, Veganer hätten Schwierigkeiten, ihren Eiweiß-Bedarf zu decken, ist weniger hinreichend erforscht, als die Erkenntnis, dass das völliger Quatsch ist. Außer Alkohol, Zucker und Fett sind fast alle Nahrungsmittel eiweißhaltig, was einen Mangel praktisch unmöglich macht.

Quelle: Peta

Herzkrankheiten

Fleisch, Eier und Milchprodukte sind reich an Cholesterin und gesättigten Fettsäuren. Diese Substanzen verstopfen die Innenseite der Arterien, und behindern damit den Blutfluss zum Herzen – Arterienverkalkung, auch Arteriosklerose genannt. Die Folgen können Herzkrankheiten bis hin zum Herzinfarkt sein;

Quelle: Peta

Noch mehr Infos:
Zeit Online: Böse Milch? Gute Milch?
Interview mit Alexander Dargatz – Veganer, Bodybuilding-Weltmeister und Arzt

Umweltschaden durch tierische Nahrung

Einer der Hauptverursacher der heutigen Umweltprobleme ist die Viezucht. Einige Beispiele hierzu:

Fakt ist: Über 90% der Weltsojaernte und über 50% der Getreide- und Maisernte gehen in die Fütterung der Tiere in der Landwirtschaft.

Fakt ist: Pestizide, Dünger und andere in der Landwirtschaft und Nutztierindustrie eingesetzte Mittel verschmutzen Grundwasser, Böden und die Luft.

Fakt ist: Die landwirtschaftliche Tierhaltung verursacht mit 18 % mehr Emissionen als der globale Verkehr: Sie trägt einen Anteil von 37% der globalen Methan Emissionen, 9% des Treibhausgases CO2 und 65% von Distickstoffmonoxid – einem Gas das ein 300-fach größeres Potential zur globalen Erwärmung hat, als CO2.

Quelle: Peta

Vegan leben ist aktiver Umwelt- und Klimaschutz.

Quelle: Peta